Montag, 4. Mai 2015



Meanwhile in God's own Country

Neulich, zu Zeiten der Ebola-Epidemie in Westafrika, die ja immer noch andauert, kamen beglückende Nachrichten aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten, welche dort besonders auf den Gebieten von Geist, Intellekt und Bildung zu Hauf gegeben sind.

Wie hier zu erfahren war, steckt Barack Obama hinter der Ebola-Epedemie, und zur gleichen Zeit hat die Nationalgarde in Texas, im Einsatz gegen unerwünschte Einwanderer im Einwandererland, noch keinen Sold gesehen und muss sich von Wohlfahrtsorganisationen beköstigen lassen.


Wie aus gut unterrichteten christlich-fundamentalistischen Kreisen zu erfahren war, infiziert der US-Präsident die Christen mit einer gänzlich neuen Form von Ebola, um Jesus zu zerstören und um ein neues dunkles, liberales Zeitalter einzuläuten. Dazu habe der Präsident der Vereinigten Staaten die Gen-technik benutzt, um dieses neue Virus herzustellen. Ein sehr wichtiges Indiz dafür sei den Quellen nach die Buchstabenfolge BO in Ebola, was für Barack Obama stehe. Natürlich seien die vielen illegalen Einwanderer in den USA Träger des Virus und selbstverständlich geben sie das Virus weiter. Obwohl es ein Vakzin für die Seuche gäbe -welche die illegalen Einwanderer natürlich schon in ihrer Blutbahn haben-, hergestellt in den USA, bekämen diese Hilfe nur bestimme Gruppen von US-Bürgern. Nach den Angaben sollen nur solche Menschen den Impfstoff bekommen, die auf Recht der freien Meinungsäußerung verzichten, die den Präsidenten unterstützten und sich bei Obamacare registrieren lassen. Wobei Obamacare klarerweise nur die „Cover“-Organisation ist für die dunklen Machenschaften des schrecklichen nicht-amerikanischen Präsidenten.


Während meldet auch Texas Ungemach. Nach mehreren Quellen soll dort die Nationalgarde, eingesetzt vom texanischen Gouverneur Rick Perry gegen illegale Einwanderer (sic!), um Hilfe bei Wohlfahrtsorganisationen gebeten haben. Die Truppen seien seit dem 11. August im Einsatz, bekämen ihren Sold aber erstmalig am 5. September. Am wichtigsten sei jetzt die Versorgung mit Nahrungsmitteln und Benzin. Der demokratische Abgeordnete Rene Olivera nannte die Situation „peinlich“, währenddessen das Büro des Gouverneurs die Angelegenheit herunterspielen wollte, und von nur 2 Angehörigen der Nationalgarde sprach, die um Hilfe nachgesucht hätten. Die Nationalgarde war von Perry zu Hilfe gerufen worden. 1000 Nationalgardisten sollen die Grenze gegen illegale Einwanderer sichern. Polizeibehörden vor Ort hätten die Finanzmittel lieber in ihren Behörden verwendet, zumal Nationalgardisten illegale Einwanderer ohne Papiere gar nicht verhaften dürften. Der Abgeordnete Olivear sprach in diesem Zusammenhang von einer „Militarisierung“ der Grenze und wollte sogar eigenes Geld zur Versorgung der Truppen in Cameron County einsetzen, wies aber die Verantwortung allein den Behörden zu, die bei der Planung versagt hätten.


Wie wir sehen, ist dem Fortschritt jede Tür geöffnet, besonders auf der anderen Seite des großen Teiches.

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