Meanwhile in God's
own Country
Neulich,
zu Zeiten der Ebola-Epidemie in Westafrika, die ja immer noch
andauert, kamen beglückende Nachrichten aus dem Land der
unbegrenzten Möglichkeiten, welche dort besonders auf den Gebieten
von Geist, Intellekt und Bildung zu Hauf gegeben sind.
Wie
hier
zu erfahren war, steckt Barack Obama hinter der Ebola-Epedemie, und
zur gleichen Zeit hat die Nationalgarde in Texas,
im Einsatz gegen unerwünschte Einwanderer im Einwandererland, noch
keinen Sold gesehen und muss sich von Wohlfahrtsorganisationen
beköstigen lassen.
Wie
aus gut unterrichteten christlich-fundamentalistischen Kreisen
zu erfahren war, infiziert der US-Präsident die Christen mit einer
gänzlich neuen Form von Ebola, um Jesus zu zerstören und um ein
neues dunkles, liberales Zeitalter einzuläuten. Dazu habe der
Präsident der Vereinigten Staaten die Gen-technik benutzt, um dieses
neue Virus herzustellen. Ein sehr wichtiges Indiz dafür sei den
Quellen nach die Buchstabenfolge BO in Ebola, was für Barack Obama
stehe. Natürlich seien die vielen illegalen Einwanderer in den USA
Träger des Virus und selbstverständlich
geben sie das Virus weiter. Obwohl es ein Vakzin für die Seuche gäbe
-welche die illegalen Einwanderer natürlich
schon in ihrer Blutbahn haben-,
hergestellt in den USA, bekämen diese Hilfe nur bestimme Gruppen von
US-Bürgern. Nach den Angaben sollen nur solche Menschen den
Impfstoff bekommen, die auf Recht der freien Meinungsäußerung
verzichten, die den Präsidenten unterstützten und sich bei
Obamacare registrieren lassen. Wobei Obamacare klarerweise nur die
„Cover“-Organisation ist für die dunklen Machenschaften des
schrecklichen nicht-amerikanischen Präsidenten.
Während
meldet auch Texas Ungemach. Nach mehreren
Quellen
soll dort die Nationalgarde, eingesetzt vom texanischen Gouverneur
Rick Perry gegen illegale Einwanderer (sic!), um Hilfe bei
Wohlfahrtsorganisationen gebeten haben. Die Truppen seien seit dem
11. August im Einsatz, bekämen ihren Sold aber erstmalig am 5.
September. Am wichtigsten sei jetzt die Versorgung mit
Nahrungsmitteln und Benzin. Der demokratische Abgeordnete Rene
Olivera nannte die Situation „peinlich“, währenddessen das Büro
des Gouverneurs die Angelegenheit herunterspielen wollte, und von nur
2 Angehörigen der Nationalgarde sprach, die um Hilfe nachgesucht
hätten. Die Nationalgarde war von Perry zu Hilfe
gerufen worden. 1000 Nationalgardisten sollen die Grenze gegen
illegale Einwanderer sichern. Polizeibehörden vor Ort hätten die
Finanzmittel
lieber in ihren Behörden verwendet, zumal Nationalgardisten illegale
Einwanderer ohne Papiere gar nicht verhaften dürften. Der
Abgeordnete Olivear sprach in diesem Zusammenhang von einer
„Militarisierung“ der Grenze und wollte
sogar eigenes Geld zur Versorgung der Truppen in Cameron County
einsetzen, wies aber die Verantwortung allein den Behörden zu, die
bei der Planung versagt hätten.
Wie wir
sehen, ist dem Fortschritt jede Tür geöffnet, besonders auf der
anderen Seite des großen Teiches.

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